11.07.2011

Das was du machst ist scheiße, aber nimm's nicht persönlich!

Nicht nur in der Schule, auch außerhalb wird man mit Kritik und Urteil konfrontiert.

Man bewirbt sich für irgendeine Stelle  - man wird abgelehnt.
Man stellt sein (Kunst-)Projekt vor - es gefällt manchen nicht. 
Das ist n o r m a l.

Kritik ist ja bekanntlich was Gutes.
Negative Kritik hört man nicht so gern, wie positive, gehört aber trotzdem mit dazu.

Ablehnung ist so eine Sache. Wird etwas an mir oder meinem Werk negativ kritisiert, habe ich das Gefühl versagt zu haben. Ich konnte also einem gewissen Anspruch nicht genügen oder entsprechen.
Weshalb sollte ich das also nicht persönlich nehmen? Ich nehme leider so gut wie alles persönlich.

Du hast den Job nicht - du bist scheiße. (Aber dafür kannst du bestimmt was Anderes gut.)
Dein Werk gefällt mir nicht - du bist scheiße.


Seid ihr immun gegen sowas und sagt euch "PAH, Pech für sie, dass sie mich nicht nehmen. Eine bessere kriegen die nie!" oder versinkt ihr nach Ablehnung gern in Selbstmitleid und Trotz?

Kommentare:

  1. da bin ich auch wie du. kann mit sowas auch nicht so recht umgehen, bin da sehr empfindlich :(

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  2. Geht mir auch so, bekomme direkte Minderwertigkeitsgefühle. Ich bewundere Menschen, die mit Kritik und Ablehnung ganz locker umgehen, weil ich da immer Unmengen an Zeit und Gedanken verschwende, um darüber hinwegzukommen, aber ich arbeite daran und versuche mir einzureden, dass das Leben trotzdem weitergeht. Ob mein aufkeimender Optimismus fruchtet, sehe ich dann spätestens, wenn ich meine Master Ab-oder Zusage erhalten habe.

    Warum postest du darüber? Hat sich dir etwas in der Richtung ereignet?

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  3. Früher war ich auchso. Inzwischen steh ich über sowas drüber

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  4. mir ist das ziemlich egal, damals vor 6 Jahren hab ich meinen ausbildungsplatz 50 bewerbungen geschrieben, auf 20 davon hab ich keine antwort bekommen, ich hatte 30 vorstellungsgespräche/einstellungstests und letztendlich 3 jobangebote. ich seh das wie mit fotos, man hat hundert fotos und davon gefallen einem vielleicht 6 oder 7. wenn ich absagen krig interessiert mich das herzlich wenig, ich bin da ne kämpfer natur, kopf hoch und weiter, gibt noch andere stellen, die toller und besser bezahlt sind ;) ich versuch sowas immer positiv zu sehen. auch als ich nach einem jahr in dem betrieb WÄHREND meines sommerurlaubes gekündigt worden bin, hab ich bloß das postive gesehen, nämlich dass das jetzt meine chance ist was neues zu machen und nicht mehr in einem laden arbeiten muss wo ich total unterbezahlt und ausgebeutet werde.

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  5. Also ich mach mit da auch immer viele Gedanken und überlege woran das liegen könnte und versuche auch Kritik an zu nehmen

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  6. Erst einmal bekomme ich richtig arge Minderwertigkeitsgefühle, dann werde ich trotzig, nach dem Motto "euer pech, nicht meins!", und dann einen Tag später kann ich darüber nachdenken und locker damit umgehen, vielleicht gehts ja irgendwann ohne die Vorschritte :D

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  7. Irgendwann im Laufe der Kindheit sollte man gelernt haben, dass sich sowas nicht auf den globalen Selbstwert auswirkt (sorry, zuviel Klausurstoff in meinem Kopf...), allerdings lässt dieser Schritt bei mir irgendwie noch auf sich warten ;)

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  8. ich hab bis jetzt immer alles bekommen, wofür ich mich beworben hab ^^ aber ich geh da immer ganz unverkrampft ran und denk mir, dass es sowieso klappt. dann klappts auch. bin der meinung, dass wenn man selber zweifelt, es auch nicht klappt. also immer alles schön positiv sehen und vom besten ausgehen :D

    mit kritik kann ich größtenteils gut umgehen, solange sie fair formuliert ist, es gibt aber auch tage, an denen ich empfindlicher bin, doch anmerken lasse ich mir das nicht und vergessen tu ich es ebenfalls schnell ^^

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  9. Ich nehm mir das nicht so zu Herzen :) Hauptsache ich steh hinter dem, was ich mache und dann lass ich mich nicht fertigmachen :)

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  10. Ich hatte bisher meistens Glück und Erfolg. Die wirklich einzige große Pechsträhne die ich je hatte, dauerte ziemlich genau ein Jahr und ist jetzt endlich vorbei. Ich habe im laufe diesen Jahres so viele Absagen und Arschtritte bekommen, dass es auch erstmal reicht, denn ich kann mit sowas saumäßig schlecht umgehen. Ich habe gefühlte 1Million Bewerbungen verschickt und die meisten wollten mich nicht einmal zum Vorstellungsgespräch haben, was ich immernoch nicht nachvollziehen kann. Jede Ablehnung hat mich richtig angefressen und ich hab tagelang gegrübelt, was ich verkackt habe. Lag es an meiner Lockerheit, meinen Piercings, meinen genauen Vorstellungen oder gar meinem Alter??? Jetzt weiß ich, dass ich all die Absagen bekommen MUSSTE, denn sonst würde ich nächsten Monat ne Aubildung anfangen anstatt im Oktober mein Traumstudium. Schicksal eben!!!! Und mittlerweile denke ich "Tzzz...ihr wolltet mich nicht, weil ihr nicht wisst, was gut ist!!!"

    Aber grundätzlich mag ich Kritik nur dann, wenn sie angebracht, nachvollziehbar und freundlich ist. Denn das ist immernoch besser, als gar nicht beachtet zu werden.

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  11. da bezahlt man dann wieder den Namen mit :D

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  12. Ich mache leider ganz gerne eher zweiteres :( Das kann einen schon sehr runterreißen...

    Liebe Grüße
    Felina von lookvernal :)

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  13. Re: And ever so fascinating ;) Like intestines.

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  14. wenn ich mich zb bei einer stelle bewerbe einfach so damit ich was habe und ich abgelehtn werde kann ichs nich verkraften. wenn da aber ne stelle bei is die ich UNBEDINGT will und ich abgelehnt werde zieht mich das runter. das ist mit allem so. sobald ich etwas wirklich will und ich es nicht schaffe zweifel ich an mir

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