10.04.2012

at least I got my friends..wtf?

Viele von euch werden bestimmt behaupten, dass sie zwar wenige Freunde haben, dafür aber die besten der Welt. (Indivualist wie halt man ist)

Wieviele Freunde sind das? Eine Handvoll? Eine halbe Handvoll?
Und wie oft seht ihr die? Wie oft habt ihr Kontakt zu denen?
Wie ist euer Kontakt? Nachrichten bei Facebook schreiben, Mails schreiben, chatten oder sogar ANRUFEN?!!

Ich muss zugeben, ich bin wirklich schlecht in Freundschaften pflegen. So schlecht, dass ich mich schon selbst bemitleiden muss. (Selbstmitleid ist auch so ein Hobby von mir..)
Meine Grundschul-Mädchenfreundschaften waren immerhin noch normal. Man hat manchmal beieinander übernachtet und man macht halt Dinge, die man so macht, wenn man befreundet ist. Und man sieht sich auch mehrmals im Monat.

via
Inzwischen bin ich anspruchsvoll geworden? Es klingt so verdammt arrogant. Leute, mit denen man sich einige Jahre im Gymnasium gut verstanden hat, ja, die man echt gern hat, die verändern sich.
Oder vielmehr, man verändert sich.

Der Anspruch, den man an eine Person stellt, ist auf einmal ein ganz anderer. Man will anderen Humor, einen "anderen" Intellekt. (Arrogant Leute, ich kling so arrogant!)

Ich bin gern allein. (Individualisten-StYLe) So gern, dass manche ein schlechtes Gewissen davon kriegen.
Aber es macht mir nichts aus, denn ich kann mich beschäftigen. ALLEINE. Ich hab auch oft keine Lust irgendwas zu  (mitzu)machen, weil es anderen Spaß macht. (Egoistische Spaßbremse?)

Allerdings fokussier ich mich wiederum auch gern auf eine bestimmte Person.
Dass ich dadurch andere Leute vernachlässigen könnte, ist mir dann zwar bewusst, aber "i'm okay with it".
Mein Ausgeh-Spektrum ist leider auch sehr beschränkt. Ich geh zwar so gut wie wöchentlich aus, aber dann ists auch nur Essen gehen,"trinken" gehen (alkoholfreie Cocktails, so hardcore!) Kino oder irgendwie/wo rumlaufen und Geld lassen. Selbst das musste ich mir erstmal antrainieren. Ausgehen.

Und wie kostet ihr eure Jugend und eure Freundschaften aus?

Kommentare:

  1. Entspann dich. Der Kontakt kommt nur regelmäßig zustande, wenn man auch Interessen teilt. So treffe ich eine Freundin regelmäßig in der Bibliothek (die Jugend von heute!), koche mit einer anderen gemeinsam, stricke mit einer anderen und letzlich treffen wir uns alle bei Gelegenheit zu einem Weiberabend.

    Was ich sagen will: nur weil man auch gern allein ist, leiden Freundschaften nicht automatisch. Basierte die Freundschaft nicht nur auf einer Zweckgemeinschaft sondern geteilten Hobbys, dann wird sie fortbestehen.

    Also ich habe mich heute mit einer Freundin getroffen. Sozialisierung für heute abgehakt. *stolz*

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    1. Ich habe den Vorteil, dass zumindest drei meiner engsten Freundinnen auch untereinander befreundet sind und so gemeinsame Treffen kein Problem sind.

      Auch die Bücherliebe steht bei mir der Freundschaft nicht im Weg. Im Gegenteil: ich war heute mit der Freundin (Juhu, Karo!) wie so oft gemeinsam in der Bibliothek. Und da wir uns gegenseitig Bücher empfehlen und ausleihen, ist es kein Problem, anschließend darüber zu reden.

      Wenn die Freundschaft sich für dich erzwungen anfühlt, ist es kein gutes Zeichen. Teilt ihr noch eure Gedanken und Meinungen oder lebt ihr nur nebeneinander her? Falls letzteres zutrifft, bleibt nur zu sagen: auf zu neuen Ufern.

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  2. hey ... :-) ... klingt sympathisch ... ich bin auch gern allein ... und ich, fürchte/denke ich, pflege freundschaften auch nicht wirklich und unbedingt ... aber es soll kein muss sein, nicht zur verpflichtung werden ... vieles ergibt sich :-)

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  3. ich habe auch probleme damit freundschaften zu pflegen...die unwichtigen verlaufen sich dann auch iwann und die wichtigen bleiben auch mit wenig kontakt...meine beste freundin wohnt mittlerweile in österreich und wir sehen uns 3mal im jahr aber das ist nicht schlimm weil wir wissen, dass wir viel zusammen erlebt haben und alles schön ist auch wenn wir nicht ständig mädchenhaft-kichernd zusammen sitzen...ich habe wenige freunde, viele bekannte und das ist auch gut so...mittlerweile sind es sogar recht viele leute, sodass ich meine geburtstag am we zum ersten mal mit anderen leuten als meiner familie feiern werde :D...total verrückt...ihc hab noch nie ne party gegeben^^...ich war immer der komische außenseiter, deshalb habe ich nie freunde "gesammelt"...erst kelly-family-fan, dann hippie, dann grufti, dann halt einfach marie...die leute die mich immer zu schätzen wussten sind auch jetzt noch da <3

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  4. Danke für die aufmunternden Worte :) Ich hoffe das ist nur 'ne Phase (die bedauerlicherweise schone 'ne ganze Weile anhält..), zum Glück habe ich Freunde, die mich gut ablenken können. So erträgt man doch Vieles leichter. Und da wir schon mal beim Thema sind, kann ich hier auch noch meinen Beitrag leisten :D Bis zu 'nem gewissen Grad bin auch gerne alleine. Sehr gerne sogar, vieles ist einfach entspannter und stressfreier. Leider bin ich auch nicht der Typ, der sich bei jedem und allem meldet, nicht dass ich sie nicht lieben würde oder sie für selbstverständlich halte, im Gegenteil, ich bin einfach nur nicht der Typ dafür. Musste mich deswegen oft rechtfertigen, aber die Wenigen, die geblieben sind, wissen, dass man sich auf mich verlassen kann. Ich bin für jeden, den ich als Freund bezeichnen darf, sehr dankbar, da ich schon eine "strange" Person bin, mit der nicht alle etwas anfangen können :3

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  5. Achje, Jugend. Die ist bei mir wahrscheinlich schon vorbei :D
    Ich kann dich verstehen. Mir geht's manchmal genauso, dass ich keine Lust habe, was zu unternehmen & lieber alleine bin. Auf Dauer geht das natürlich nicht, aber hin und wieder genieße ich es, machen zu können, was ich will & wann ich will...
    Ich denke, jeder muss so leben, wie es für ihn ok ist. Also wieso arrogant?!
    Solange du damit leben kannst, passt's doch.
    Natürlich verändern sich (ehemalige) Freunde genauso wie man selbst. Das ist vollkommen normal und so ist es auch nicht verwunderlich, dass es irgendwann nicht mehr passt, weil man sich verschieden entwickelt hat... C'est la vie.

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  6. Ach, ich hab gar keine Freunde und damit komme ich gut klar :3
    Die meisten in meiner Umgebung und meiner Altersklasse saufen sich jedes Wochenende das Hirn weg und da ich weder ausgehe noch sonst irgendwelche Aktivitäten außerhalb meines Hauses mache lerne ich natürlich auch keinen kennen |'D
    Aber so ist das nun mal xD

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  7. Für was interessierst du dich denn sonst?! Ich hab auch manchmal das Gefühl, mich nicht adäquat meiner Altersgruppe zu verhalten - haha, was für ein Satz. (das Studium beeinflusst einen halt doch)

    Ja, klar. Wenn sich liebe Menschen Sorgen machen, ist natürlich doof.
    Man muss halt so ein Zwischending finden aus etwas unternehmen & Zeit alleine zu verbringen. So ist das.

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  8. Miss Einsiedlerkrebs... so schlimm ist das alles nicht.
    Ich stinke wirklich ab im Kontaktepflegen. Meine Freunde wohnen ja am anderen Ende Deutschlands und ich kann mich oft schwer aufraffen, mich zu melden, weil faul und so. :S

    Gott, ich wünschte ich hätte einen Reiskocher. In China dann. Und Sushiessig ist total lecker!

    Übrigens musst du mir noch erklären, was das "Dita von Teese" Nageldesign ist und warum man da gleich drei Flaschen weißen Nagellack braucht...

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  9. Hab jetzt das 2. in creme genommen. Das erste gab es gar nicht mehr in meiner Größe. Hab da wohl zu lange gewartet.^^

    Freundschaften plfegen geht bei mir mal mehr, mal weniger gut. :) Mit 1-2 Leuten aus der Grundschule habe ich noch immer zu tun...Und wir beide kennen uns ja schon ewig und haben auch noch Kontakt.^^

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  10. Es ging mir in meiner Abiturzeit sehr ähnlich. Ich habe selten etwas unternommen, hatte weder Geld noch die richtige Lust dazu, zudem lag es auch daran, dass ich zwar Freunde hatte, diese jedoch für mich nicht wirklich den Zweck eines Freundes erfüllt hatten, wir sahen uns sehr selten, keine Mails, keine Anrufe, sie meldeten sich auch meistens nur, wenn sie etwas gebraucht haben. Also musste ich ehrlich zu mir selbst sein und mir eingestehen, dass ich keine Freunde hatte, bzw. keine Freunde, wie sie sein sollten. Manchmal machte mich die Tatsache traurig aber ich versuchte alleine klar zu kommen und wurde von Zeit zu Zeit immer mehr ein Einzelgänger, was mich dann nach mehreren Jahren kaum noch gestört hat. Seit dem Studium hat sich vieles verändert und auch erst vor kurzem bin ich auf den Geschmack gekommen, das Gefühl einer festen Freundschaft zu erfahren. Wir sehen uns fast täglich, gehen sehr oft aus, helfen und unterstützen einander, führen tiefgründige Gespräche (ich stehe total auf sowas), haben ähnliche Lebenseinstellungen und Humor und sind einfach sehr gerne für einander da. Freunde sind im Grunde eine tolle Sache!

    Aber jetzt mal zu dir, trinkst du überhaupt kein Alkohol?

    RE:
    Vielen lieben Dank für dein verführerisches Kompliment, hat mich sehr sehr gefreut.
    Du und Schwabbel xD? Unvorstellbar.
    Ich gehe tatsächlich 2-3 Mal die Woche ins McFit. Da ich keine Saunas oder Aerobic-Kurse brauche, bietet sich McFit sehr gut an, zudem sinds "nur" 16,90 Euro im Monat. Die Tatsache, dass du das Geld jeden Monat investierst, motiviert dich dazu den Popos in den Saal des Schwitzens zu bewegen. Der Jahresvertrag stellt im Grunde auch kein so großes Problem dar, weil man z. B. maximal ein halbes Jahr Trainingspause beantragen kann und somit kein Geld abgebucht wird. Ich bin schon ca. 3 Jahre dort angemeldet und wunschlos glücklich, zumals weil man die Effekte tatsächlich sehen und spüren kann.

    Von meinem persönlichen Muskelaufbau erzähle ich dir in dem nächsten Kommentar, sonst sprenge ich hier alle Rahmen, die es nur gibt mit meinen meterlangen Kommentaren.

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  11. Bei vielen deiner Postings denke ich mir
    " Könnte auch von dir sein :D "
    Ah, herrlich...

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  12. inzwischen ist mein Freundeskreis auch eher begrenzt. Ich hab viele Leute wirklich gern, aber als Freunde würde ich sie nicht bezeichnen.
    Aber es stimmt schon, die die ich hab, auf die kann ich mich immer verlassen und bei denen melden ich mich auch gern :D

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  13. Ob ich eine bessere Köchin geworden bin weiß ich nicht genau, aber zumindest probiere ich jetzt auch Sachen aus die ich vorher kaum benutzt hab oder kannte, zbsp. Hirse oder Dinkel *yummi*

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  14. Man kann sogar eine unmenge an Menschen kennen ohne sie als "Freunde" zu bezeichnen. Trotzdem muss man sich dafür nicht schlecht fühlen. Echte Freunde sind etwas sehr seltenes und sie bleiben auch bei einem, wenn man sie nur sehr selten sieht. Diese Freunde sind auch die einzigen, die es einem ermöglichen sich in Aktivitäten zu stürzen, ohne auf einmal ohne soziale Kontakte darzustehen.Ansonsten bin ich aber auch allein ziemlich glücklich.
    Viele Grüße,
    Pearl

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  15. Jaaaa, nachdem ich jahrelang herumposaunt habe "Mir reicht ein Handy zum Telefonieren, soviel Schnickschnack brauche ICH nicht!", muss ich mir in meinem Kopf erstmal selbst zurecht legen, warum ich jetzt doch ein Smartphone brauche. xD

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  16. wahnsinn das es noch andere menschen gibt die tatsächlich so denken wie ich...lol
    bin ehrlich gesagt auch oft gerne allein, da kann ich tun und lassen was ich will...sozusagen die "seele baumeln lassen" und naja leider fokussiere ich mich oft auch nur auf 1-3 personen...auf dauer betrachtet ist das natürlich nicht so gut.

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