18.06.2012

be your best friend, yeah I love you forever


Es scheint mir, als hätte "DIE beste Freundin" ausgedient. (Hat denn noch jemand eine?)
Längst wurde sie durch "DEN besten Freund" ausgewechselt. "Die beste Freundin" klingt ja auch so mädchenhaft und frau mag ja keine Frauen, denn Männer sind bekanntlich die besseren Frauen, so viel einfacher und weniger zickig. :>

Die/der beste Freund/in. Was ist darunter zu verstehen?

Gleiche Interessen, das sinnlose (manchmal auch einseitige) Kaputtlachen über irgendeine Sache, das Sich-Verstehen - auch ohne Worte, dass man sich alles erzählen kann, dass der/diejenige immer für einen da ist, dass man sich immernoch versteht, auch wenn man sich lange nicht sieht...dass man auch zusammen schweigen kann ( also ich persönlich kann auch mit wildfremden Leuten toll schweigen und unangenehm muss das auch nicht sein!), dass man einfach nichts macht und sich trotzdem nicht langweilt,dass man vieles zusammen durchgestanden hat, dass man sich Fehler verzeiht...?


Okay, so ein Verhältnis kann man vielleicht mit vielen Leuten haben, aber was macht die/den beste(n) Freund(in)  (doof)e Gleichbere(chtigung) so besonders?

Gehen wir mal davon aus, dass die meisten von euch einen besten Freund haben...liebt ihr ihn?
"Solltet" ihr ja in gewisser Weise schon...anders, als euren Freund, aber irgendwie auch. Ist das dann platonische Liebe?
Und wie ist das mit eurem Freund (falls ihr einen habt), ist DER zufälligerweise euer bester Freund? Denn es liegt doch schon ziemlich nahe, dass DER Freund auch der BESTE Freund ist oder? (Wieso kriegt der beste Freund namentlich eigentlich einen höheren Stellenwert? Er ist zum einen DEIN Freund und dann auch noch der beste...so confusing) Andersherum kann der ehemalige Freund auch schonmal zum besten Freund werden, wenn man in eine neue Beziehung kommt. Sachen gibt's!
Wenn der beste Freund aber nicht DER Freund ist, dann muss ich immer an die Freundeszone denken.
Denn alles und vielleicht noch mehr, was man mit seinem Freund nicht machen kann, macht man eben mit dem BFForevertogether.

Wirre Gedanken sind wirr.
Bitte gebt mir ein Like und folgt mir auf Instagram, Twitter, Facebook, Skype, Google + und auf der Straße!!

XOXO,

Eure T.

07.06.2012

Aus dem Leben einer Asiatin.

via
Da saß ich ganz normal und unschuldig im Zug und auf einmal kam ein junger Herr auf mich zu und fragte, ob ich Chingchonglinglong (nicht exakter Wortlaut, ich erinner mich einfach nicht mehr an den Namen) heiße, da ich ja wie seine Kollegin aussähe. (Was ist das eigentlich für ein Mensch, der seine eigene Kollegin nicht wiedererkennt?)
Tja, wir armen Asiaten sehen eben alle gleich aus. Das ist eine Konstante. Daran wird sich nichts ändern.

Manchmal begrüßen mich auch wildfremde Menschen:
Konnichiwa
Ni hao
Xin chao (strike!)

Aber zum Glück bin ich multilingual und spreche alle asiatischen Sprachen.
Denn ich bin Asiatin. 
Einmal dachte jemand ich wäre Türkin.

Naja, für eine Afrikanerin wurde ich aber noch nicht gehalten.

01.06.2012

Hasstrend: Post-zusammenhangslose Kommentare

Ich liebe kurdische Bratpfannen; sie sind so schön muskulös!

Es ist eine Sache, die mich wohl nicht so sehr betrifft, wie etwa andere Blogger... Und zwar, dass viele Blogger über etwas Privates schreiben, ihr ganzes Herz ausschütten, dazu auch ein Selbstporträt posten und dann Kommentare wie "Cooler Blog, coole Fotos (auch wenn's nur eins war), hübscher Nagellack, du bist sooo hübsch" kriegen.

Also bitte. Wenn ich sowas bekomme, bin ich gnadenlos undankbar und würde dazu auch noch die beleidigte Leberwurst (oder für Veganer: Seitan. Political correctness!) spielen.
Mir reichen auch schon die verallgemeinernden nicht-postrelatierten Kommentare + Bloglink. Das ist ungefähr so persönlich, wie die Geburtstagsmail vom E-Mailanbieter.
Wenn eine Person mir etwas Interessantes in Schriftform hinterlegt und ich darauf antworten will, dann geh ich automatisch auf das Bildchen und klicke mich durch.
Aufdringlich ist dieses Bewerben. 
Aufdringlich, rücksichtslos, unaufmerksam.