30.12.2014

Abendprogramm: Die besten Metal-Bandnamen

Wir lieben es doch alle: Metal. Egal, ob man es wegen der Musik mag oder weil man es mag sich über die Klischees lustig zu machen. Es ist für jeden etwas dabei.
Meine trve evil-Phase ist längst nicht mehr aktuell, aber wenn ich gefragt werde, welche Musikrichtung ich höre, sage ich immer noch automatisch Metal.

Metal macht nicht nur Spaß, wenn es darum geht die Logos mancher Black Metal Bands zu entziffern, nein, auch die Bandnamen sind es oft schon wert genannt zu werden. Je ekliger eine Sache ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass eine (Death-)Metalband danach benannt ist.



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Porngrind ist ein Subgenre im Metal und hat mit Abstand die besten Bandnamen zu bieten. Meine Lieblinge (zumindest vom Namen her) sind Cliteater, Cock and Ball Torture oder Haemorrhage.

Death Metal ist mein Lieblingsgenre im Metalbereich. Und sehr originell bei der Suche nach einem passenden Namen war meine Top5 Lieblingsmetalband Death. Auch kommt es gut an, wenn man Dying Fetus kennt. Beim Thema Totgeburten sind Deadborn und Decrepit Birth auch ganz vorne mit dabei. Fäkalien bieten sich als Inspiration für Bandnamen auch an, was Coprofago zeigen. Die Griechisch-Pros unter denken sich jetzt: "Was?! Kacke...essen?"

Einer meiner Lieblingsbands hats besonders schwer im Deutschen, zumindest, wenn man es so deutsch ausspricht, wie ich es tue: Agalloch.

Voller Hass und Weltschmerz sind natürlich die Black Metaller: Abyssic Hate, Make a Change...Kill Yourself (dafuq), Totalselfhatred und Life is Pain.




27.12.2014

Pimmel London


Objektophilie


Amerikanische Süßigkeiten aus London, was geht. Die Peanut Butter Cups sind wirklich wirklich gut.



1. Harrods hat eine großartige Spielwarenabteilung. Die schwarzen Babyborns kosten btw mehr als die Weißen!

2. Männer haben hier vermehrt buntes Haar.

3. Der frühe Vogel fängt nicht den Wurm, wenn man zu früh ins Museum geht und die Hälfte der Austellungen noch nicht auf haben. 

3.1. Die absolut besten Museen: National Gallery, British Musem, Tate Britain (>Tate Modern)

4. Londoner joggen zur Arbeit und tragen dabei Rucksäcke.

5. An der Themse wird man von Hobos angetatscht (aber nur die Haare :( ), während zwei Kerle auf ihrer Gitarre Vance Joys Riptide spielen und man leckerste Pommes isst. #perfect

6. Es gibt noch Lunchables! (@Marks&Spencers)

7. Die besten Shopnamen: "Herman ze German" & "Please, Mom"

8. Wasabi ist die absolut beste Adresse, um unterwegs Sushi zu essen.
Diese Auswahl!/meh/2,50 Pfund=lecker/Samosa dayum lecker

07.12.2014

Fcuk your selfie?


Ich finde Selbstdarstellung im Internet super. Ich gucke mir gern Bilder von Anderen an und wiege mich dabei in der Sicherheit, dass man im Gegenzug eher keine Bilder von mir sieht (das ist weil ich ein fetter alter Mann bin, der nackt vorm Rechner sitzt). Nicht zuletzt bin ich der Meister von Selfies, auf denen man nur die Hälfte meines Gesichts sieht- Augen sind nämlich ein No-go. Spiegel zur Seele und so.

Was so schade an der Selfie-Kultur ist, ist dass man sich im Prinzip ausschließlich von seiner besten Seite zeigt. Die Realität ist meist eine ganz andere, zumal zu dem Bild meist noch einige Filter dazu kommen. Schnell kann man sich denken: Ohshiit, wieso sieht diese Person immer so verdammt gut aus? Das ist wie mit der Werbung, die uns suggeriert, was schön ist. Man beschwert sich über das medienerzeugte Schönheitsideal und eifert ihm letztendlich selber nach. Von den 15 Fotos, die man macht, bleiben 2 übrig. Die anderen wären ja so unzumutbar.
Man macht Fotos, um positive Anerkennung zu bekommen. Deshalb ist es ganz und gar nicht erwünscht, wenn das Feedback nicht positiv ausfällt. Denn das ungeschriebene Gesetz ist: Entweder Kompliment oder GTFO, u hater. Macht man die Fotos dann letztendlich für das Internet oder für sich persönlich?

Besonders sympathisch sind mir vor allem die sogenannten Suglies. Ugly Selfies ausgeschrieben. Und dabei meine ich nicht die "#cuten #Grimassen"-#Selfies, sondern diejenigen Bilder, die man normalerweise sofort löschen würde. Die zeigen eben, dass nicht alles perfekt ist.

Und wieso machen mehr Frauen Selfies als Männer? What's the purpose? Es gibt btw ein Duckface-Äquivalent der Männer. Augenbrauen hochziehen, leicht skeptisch gucken und der Mund darf auch leicht geöffnet sein. Und wieso sehen Männer aus der Froschperspektive so viel besser aus als Frauen?

16.11.2014

Wasdalos #5 Rechtschreibfehler, Trolle, Failkomplimente

1. "Wer Rechtschreibfehler findet, soll sie behalten". Soll man dich dann auch nicht darauf hinweisen, dass du Klopapier aus der Hose hängen hast, wenn es so ist? Bin ich dann ein Hater?

1.1. Sprechen Leute, die sympathisch "symphatisch" schreiben auch so aus (ph=f, ergo symfatisch)?

2. Wieso denken so viele, dass ein Internet-Troll ein alter fetter Mann ist, der nackt vorm PC sitzt? Wie wäre es mit jung, hübsch und unbehaart? Ohgoat...

3. Wieso wird im Song "All about that bass" gesungen, dass jeder Körper schön ist, aber dann Skinny Bitches trotzdem als Untermenschen bezeichnet, weil sie angeblich keinen Arsch haben? A la Frauenzeitschrift: Liebe dich selbst! So nimmst du 10 kg in zwei Wochen ab!

4. Leute, die damit argumentieren, dass sie ihr Bett nicht machen, weil sie sich eh wieder reinlegen; wischen die sich nach dem Klogang auch nicht den Hintern ab?


5. Leute, die allein in der Öffentlichkeit Selfies von sich machen. HUT AB. So viel Mut. So viel angestarrt werden von mir.


6. Wenn man bei dm der Kassiererin ein Kompliment machen will und "Schöne Frisur!" sagt, um dann als Antwort "Wünsch ich Ihnen auch!" zu hören bekommt. 8D

7. Winter ist irgendwie wärmer als Sommer. In den Zügen, Bussen etc. wird zu sehr geheizt.

15.10.2014

We're the Masters of the Uni(verse)

(dat bad and stolen pun)

Im Oktober fängt die Uni wieder an, hoorayyy. Ein guter Grund, um zusammenzufassen, was ich daran mag und was nicht. Ach ja. 
Und: ist Uni wirklich so sehr anders als die Schule? Schaut selbst.

Eine kleine Studienberatung:


1. Es wird vom "Akademischen Viertel" gesprochen. Es bedeutet, dass man 15 min nach anfängt, ergo 10:15, statt 10:00. Ich dachte vorher wirklich, dass das akademische Viertel ein Ort ist, wo vermehrt Studenten wohnen...

2. Vorlesungen machen nur einen kleinen Teil der Kurse aus. Es gibt daneben noch Seminare und Übungen. Früher dachte ich, dass man immer in einem riesen Hörsaal mit 200+ Leuten sitzt und sich berieseln lässt.

3. Gruppenbildung wie in der Schule gibt es fast gar nicht. Dadurch, dass man jedes Semester in andere Kurse kommt, lernt man viele neue Leute kennen und sieht nicht zwangsweise immer die gleichen Gesichter

4. Leider leider gibt es nach wie vor Referate, leider obligatorisch. 

5. #justGeisteswissenschaftlerthings 15 Seiten "wissenschaftliche" Hausarbeit schreiben geht klar. Hätte ich auch nicht gedacht, dass sowas möglich ist. 

6. ES GIBT KEINE UHREN IN DEN RÄUMEN. (Davon vergeht die Zeit auch nicht schneller.) Aber hey, zum Glück vertreiben sich viele eh die Zeit mit ihren Smartphones, dass man eh keine analoge Uhr braucht. 

7. Die Tafeln sind sauber. Schreibt ja eh niemand drauf.

8.  Wenn man keine Lust, einen Termin hat oder mal schnell in die Mensa gehen will, dann geht man einfach raus und in der Regel (!) sagt kein Prof etwas dazu. Manche rasten aber auch so aus, als hätten sie PMS UND Menopause  gleichzeitig?!?!

9. Rucksäcke sind auf dem Campus der Renner! Bevorzugt werden welche von Fjällraven. 

10. Unisex gibt es irgendwie nicht. Was für ein irreführendes Wort.


Und zuletzt: Uni macht am meisten Spaß, wenn Ferien sind. D:







14.09.2014

Kopenhagen


 #no filter #bildbearbeitungsnoob
 Mit schönen Ausblicken wird man in Dänemarks Hauptstadt belohnt, wenn man fleißig durch die recht kleine Stadt gelaufen ist. Der Churchill-Park hat schöne und gepflegte Gehwege. Der Hafen sieht bei gutem Wetter traumhaft aus. Sehr windig!

#withfilter:picmonkey.com 

Süße Sprache. (Black Metal ist) Krieg? Seven Eleven ist der einzige "Supermarkt" im Zentrum. Klein, teuer und wenig Auswahl. Aber eigentlich ist eh alles teuer da. Die kleine Meerjungfrau, ohne rotgefärbte Haare.



Der Rathausplatz, 5 min vom Hauptbahnhof entfernt. Tivoli ist ein (recht kleiner) Vergnügungspark mitten im Stadtzentrum.
In der einzigen Drogerie dort (Matas) gefunden. Preislich und optisch ist's aber kein DM, sondern eher Douglas. Die Stadtbibliothek ist riesig und hat einen Musikbereich, wo einfach so E-Gitarren und Keyboards zum Spielen dastehen. Und im Hintergrund wurde Black Sabbath gespielt. :O Lykke Li macht Werbung for "& other Stories".
Vorher dachte ich ganz Kopenhagen sieht aus wie auf dem Bild. Tatsache ist: eher nicht. Wenn man Häuser an Grachten sehen will, muss man nach Amsterdam.


FAZIT: 

Kann man auf jeden Fall machen. Kleine Stadt-> kann man zu Fuß ablaufen. Gut für Tagestrips. Besonders weil alles so verdammt teuer ist. (Teurer als des Bloggers Lieblingsstadt London.) 4-5€ für kleine Snacks (Eis oder Kaffee). 10-20€ für Fastfood. 

TOLLES Nationalmuseum, das leider nur bis 17 Uhr auf hat.
Die Geschäfte machen eher spät auf und schließen früh. Da macht Arbeit Spaß.(NICHT frei natürlich.)

Überall kann man Eis kaufen. Das Eis wird gerne in Verbindung mit Schawarma verkauft.

Öffentliche Toiletten sind kostenlos. Yeah

Die Dänen sind groß, blond und blauäugig. "Sind das hier alle Models?" oder einfach nur deutsche Touristen mit blondierten Haaren?


Für die, die es interessiert: Es gibt Victoria's Secret, Abercrombie & B...Fitch, Topshop, H&M Men...

11.09.2014

Schreib dich nicht ab! Lern erstmal schreiben.

Agalloch-Fan Chantal interessierte sich für meine Handschrift und taggte mich daraufhin mit dem "Handschrift-Tag". Zu schade, dass wir uns nicht manchmal Postkarten schicken. ;)


1. Name 2. URL 3. Blogtitel 4. Lieblingsfarbe 5. Capslock, yo! 6. Lieblingsnummer 7. Alter 8. Lieblingsfilm 9. Lieblingsstadt 10. Eine Zeichnung



Die Graphologie-Fans von euch können sich jetzt dran machen meine Schrift zu analysieren, um damit widersprüchliche Charaktereigenschaften  zu verbinden. Währenddessen gucke ich schockiert auf meine Handschrift, weil ich merke, dass sie auch mal schöner war. Vielleicht kann ich ja doch noch Arzt werden.




01.08.2014

Excuse me, there is a face on your make up.



Viele Mädels haben das Problem, dass sie sich ungeschminkt wahnsinnig hässlich fühlen. Genau genommen zählte ich mich auch zu jenen Mädchen, die andere beneidet haben, dass sie ungeschminkt so hübsch aussehen. Aber nichts da! Ein bisschen Psychospielchen mit den eigenen Gedanken und du kannst dich mit oder ohne Schminke hässlich fühlen! Ähh..

Mein Tipp: Lass nach und nach jenes Schminkteil aus, das du für unverzichtbar hältst und gleiche es stattdessen mit einem anderen Schminkteil aus. Beispiel: Du kannst nie ohne Eyeliner aus dem Haus? Versuche es trotzdem einmal, aber betone zum Beispiel deine Lippen mit rotem Lippenstift. Du bist trotzdem nicht ungeschminkt (hast also deine Sicherheit) und merkst, dass du den Eyeliner gar nicht brauchst, um alltagstauglich zu sein. Das mache eben mal mit allen Bereichen deines Gesichts und irgendwann stellst du fest, dass du gar nicht so sehr auf Make Up angewiesen bist. WIN WIN. 


Zum Thema Schminke im Allgemeinen: Viel hilft nicht viel. Es macht das ganze nämlich wesentlich schlimmer. Die Leute (also ich) werden euch nicht angucken, weil ihr so hübsch (geschminkt) seid, sondern weil es unglaublich faszinierend ist,wieviel Schminke man auflegen kann und sich trotzdem so wohlfühlt, dass man damit rausgehen kann. Aber ich bin ja ein offener Mensch und finde andere Sichtweisen super interessant.

Kosmetikprodukt Nr. 1, das vergewaltigt wird, ist definitiv der Blush. Nein, es sieht meist nicht aus wie "etwas Frische im Gesicht".

Das Thema "Natural Make Up" ist auch immer wieder lustig. Das Natural Make Up von einigen wäre nicht einmal mein Party Make Up. Lidschatten, Conceiler, Foundation, Nude Lippenstift, Augenbrauenstift/gel, Blush... - das komplette Packet wird auf YouTube und Blogs als Natural Make Up verkauft. Nicht mit mir! Ich nehme meinen Augenbrauenstift und meine geliebte Wimpernzange in die Hand und betone bei Bedarf meine Stummelwimpern. Aber noch lieber tupfe ich etwas rote Farbe auf meine Lippen. Das war's.

dat natural make up

Auf das Thema kam ich einerseits, weil ich in letzter Zeit zwei Damen auf der Straße erblickte, wo ich im nachhinein den Titel des Eintrags als Kommentar ablassen musste und außerdem, weil ich nach ewig langer Zeit mal wieder Nagellack auftrug und mich wie eine Drag Queen dabei fühlte (so unnatürlich dieses Gefühl von Lack auf den Nägeln, wenn man es nicht gewöhnt ist...) und weil ich heute Eyeliner trug (der mir früher soo wichtig war,"nie ohne!") und mich dabei total überschminkt fühlte. Ach ja. Und, weil ein Mädchen bei Kleiderkreisel einen Thread eröffnete, indem sie schrieb, dass es ihr peinlich ist ungeschminkt vor ihrem Freund zu sein, mit dem sie schon über 2 Jahre zusammen ist.


Kthxbye.

17.07.2014

Letztens im Zug sah ich einen kleinen Jungen, der lackierte Fingernägel hatte.



Immer wenn man von kleinen Jungs (Alter 3-5?) liest, deren Eltern es erlauben, das zu tragen was ihnen gefällt, entsteht immer eine heiße Diskussion. So zumindest, wenn die Jungs Klamotten tragen wollen, die "für Mädchen bestimmt" sind. Den Eltern wird dann vorgeworfen, dass das Kind dann ja nur gemobbt werden kann und dass sie gefälligst zu entscheiden haben, was das Kind zu tragen hat, damit es lernt was "richtig" und was "falsch" ist, da sonst die Orientierung für das Kind fehlt und es vollkommen desillusioniert in der Welt aufwächst. (Genderneutral? Dann lieber gleich zur Adoption freigeben! So nach dem Motto.)
Wieso wird dem Kind der eigene Geschmack,  der Eigensinn eigentlich nicht zugesprochen? Weil sie dafür zu jung sind? Mit 3-5 können Kinder doch auch schon sagen, welches Eis sie am liebsten essen, ohne dass jemand ihnen das eingetrichtert hat. Kinder haben eine eigene Meinung. Vielleicht ist diese nicht so eng und klar, aber nie würde ich sagen, dass Kinder nicht wissen was sie wollen.

Und eigentlich ist das nur eine Thematik, die die Jungs betrifft, da Mädchen alles tragen dürfen, was Jungs auch tragen. Hosen beispielsweise. Ist doch eigentlich auch so ein "Jungsding". Hat sich aber etabliert. Wieso ist das andersherum noch nicht so? Es ist doch nur Kleidung.

Einhergehend mit dem Mobbing, scheint auch die Annahme zu existieren, dass damit eine Homo-oder Bisexualität "verhindert" wird. Sozusagen ein Augenverschließen vor der Realität, da man ja schlecht seine sexuelle Orientierung ändern kann, nicht? ;) Was man nicht sieht, wird auch nicht so sein. Was natürlich nicht heißt, dass nur Jungs, die homosexuell oder bisexuell sind, Kleider tragen wollen würden (man weiß nie).
Kinder können immer gemobbt werden. Egal weswegen! Da können die seltsamen Eltern sein, das komische Aussehen, Migrationshintergrund oder eben der Kleidungsstil. Niemand ist per se davor geschützt.

Und im Alter tragen die Leute sowieso das was sie wollen. Da trägt der eine mal einen Dutt, der andere kommt mit Schminke in die Uni und auf dem Christoper Street Day drehen modisch auch alle am Rad. Ist doch super!

23.06.2014

Wasdalos #4 Serienjunkies, Doppelmoral, Geburten

1. Wieso hat man keine Zeit ein Buch zu lesen, aber dafür um mehrere Staffeln von Serien zu schauen?

2. Der traurige Moment, wenn Neugeborene längere Wimpern haben als man selbst.

3. Wieso sagt man, dass man zum Asiaten (essen) geht? Man sagt doch auch nicht, dass man zum Südamerikaner geht, wenn man Burritos isst.

4. Diese "Aufgebraucht"-Videos auf YouTube sind eigentlich nur die Präsentation des Hausmülls. Der Müll (die Verpackungen) werden extra aufbewahrt, um ihn irgendwelchen Menschen zu zeigen. Denkt mal drüber nach.

5. Wieso darf man den großen Bizeps eines Mannes bestaunen und anfassen, aber nicht die großen Brüste einer Frau? Immer diese Doppelmoral. :(

6. Der schöne Moment, wenn die ausländische Gastdozentin statt Fehlgeburt Missgeburt sagt, keiner die Miene verzieht und man innerlich fast stirbt.

07.06.2014

YOLO You only love once

Dass der Mensch auch außerhalb einer monogamen Beziehung andere Menschen (sexuell) attraktiv finden kann, ist ja nichts Neues. Außer vielleicht für manche Pärchen, die in ihrer rosafarbenen Liebeswolke sind, grundsätzlich nur im "wir" reden, aneinander festkleben und im besten Fall wie Geschwister aussehen. (btw hier ein schöner Roman zum Thema Inzest; still a better love story than Twilight)

Monogamie ist also für viele das Ideal. Schließlich sind Exklusivität, Vertrauen und Sicherheit Dinge, die einem Rückhalt geben. Die Bindung an eine Person, sowohl sexuell, als auch liebestechnisch gehen mit diesem Beziehunsgmodell einher. Doch wie realistisch ist dieses Konzept nun und wie lange kann man es aufrechterhalten? Scheinbar ist es doch nicht so einfach nur mit einer Person zusammen zu sein, wie es mancherorts suggeriert wird. Will man aber trotzdem nicht von der Gesellschaft geächtet werden, stürtzt man sich von Beziehung zu Beziehung. Serielle Monogamie ist das Stichwort. Man bindet sich für einige Jährchen an einen Partner und ist diesem treu. Sollte auch nicht schwer sein, wenn man die Aussicht hat, sich immer wieder trennen zu können, wenn man das Gefühl hat, dass es "nicht mehr klappt". Deshalb gibt es ja zum Glück Scheidungen. Für diejenigen, die merken, dass die Erfüllung nicht nur in einem Menschen zu finden ist und dass das mit dem Ehekonzept dann wohl nicht ganz so kongruent ist. 

Ein absolutes Tabu ist es scheinbar auch, dass man zwar gleichzeitig mit verschiedenen Menschen sexuell intim werden kann, aber die Liebe wird herausgenommen und emporgestellt, als etwas Reines, das ausschließlich zwischen zwei Personen existieren kann. Gern wird das Zitat von Johnny Depp in diesen Zusammenhang gebracht: 

"Wenn du zwei Menschen zur gleichen Zeit liebst, dann entscheide dich für den Zweiten, denn wenn du den Ersten wirklich geliebt hättest, hättest du dich nicht in den Zweiten verliebt."

That's the dumbest thing I heard in my life. Wenn man nach und nach verschiedene Personen lieben kann, so kann man das auch gleichzeitig. Man liebt ja auch seine Freunde, seine Eltern, alles gleichzeitig. Dass die Liebe eine etwas Andere ist, spielt sicherlich wenig eine Rolle. Ein weiteres Zitat aus dem wunderbarsten Film aus 2014 untermalt jedenfalls meine Sichtweise:


"The heart is not like a box that gets filled up; it expands in size the more you love. I'm different from you. This doesn't make me love you any less. It actually makes me love you more. " Und dabei stammt das Zitat nicht mal von einem Menschen, sondern von einer künstlichen Intelligenz (Samantha, gesprochen von Scarlett Johanssons Stimme <3). Dieser Film hat so viel Wärme, so viel Liebe und regt zum Nachdenken an.



23.04.2014

Wasdalos #3 Rassismus, Starbucks-Datenschutz, Katzenhut

1.
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Zu viele Frauen, die VIEL ZU VIEL Blush benutzen. (Ist das Trend oder benutzen alle nur noch schlechte Handydisplays als Spiegel?) Stattdessen kann man auch 15 min auf's Laufband gehen. Den "natürlichen" Tomateneffekt kriege ich nämlich so auch hin.




2.
Ich habe mir extra knallrote Kopfhörer gekauft (Hallo, Signalfarbe!!) und trotzdem sprechen Leute mit mir, wenn ich sie im Ohr habe...und erwarten scheinbar, dass man ihnen zuhört.

3. Latent rassistische Jugendliche, die mir "ni hao" zurufen, kriegen Abzugspunkte für's Kackesein und weil sie die richtige Betonung eines Satzes, der aus nur zwei Wörtern besteht, nicht hinkriegen. Peinlich, wenn man eigentlich was anderes damit erzielen wollte. Und woher wissen die überhaupt, dass ich (ein wenig) Chinesisch kann? ;O

4. Der Moment, wenn du auf YouTube ein Video siehst, das "Doppelfingerring DIY" heißt und du nicht an Schmuck denkst.

5. Der Starbucksbecher-Datenschutz ist ja unter aller Kanone. Wie sie alle mit ihren Getränken rumrennen, auf welchem ihr Name draufsteht. Aber zum Glück flunkern ja genug bei ihrer Namensgebung. Wie bei Gesichtsbuch.

6. Man kann auch als Mann mit mir reden, ohne vorher zu sagen, dass das keine Anmache ist. Und wenn dann tatsächlich anmachähnliche Situationen entstehen, werde ich dazu aufgefordert einen Katzenhut aufzusetzen oder mir wird gesagt, dass ich cool bin, aber dass ich abgetrieben werde. Ich muss ja richtig charmant sein. Hammer.

02.04.2014

Brüssel sehen und trotzdem nicht sterben.

Meine 1. Fotocollage und dann noch mit Hipstereffekt.So würde man sich also als Instagramnutzer fühlen! :O


1. Das Manneken Pis ist das Wahrzeichen Brüssels. Zurecht! Denn in der Stadt riecht es so gut wie überall nach Urin. Ein sehr ausgeprägter Urinstinkt ist also hier vorzufinden. Generell sind die Klos auch super widerlich. Sei es am Flughafen oder im Museum.

2. Viele Männer im Anzug. :D

3. Belgische Pommes sind wirklich ein Traum. Doppelt frittiert und duften..nach Fett. Aber ich mag's. (Tipp: Fritland, nah am Grande Place)
Die Waffeln schmecken wie Quarkkeulchen und somit finde ich sie besser als deutsche Waffeln.


4. Die wenigsten Postkarten in Europa werden bestimmt aus Brüssel verschickt. So hässliche Postkarten. Die Gestalter dachten sich bestimmt, wenn Postkarten, dann richtig hässlich. Mit dem Design von vor 10 Jahren.

Tollpatschigkeitsstatistik:
1x mit offener Bluse rumgelaufen, weil der Knopf aufgegangen ist (NATÜRLICH wegen zu großer Oberweite, was denn sonst?eig. zu enges Kleid)
1x mehrere Minuten den Zug zum Flughafen angestarrt, bis er vor den Augen wegfuhr und man merkt, dass das der richtige Zug ist
2x aufgrund unbemerkter Löcher in der Straße/Zwergtreppen gestolpert
2x mit dem rechten Bein umgeknickt
>5x gedacht, dass das Portmonee weg war

23.03.2014

Kleiderkreiselkacke

Das Kleiderkreisel- Forum ist ein schöner Treffpunkt, um sich mit anderen über die verschiedensten Themen auszutauschen und gerade deswegen ein noch besserer Ort, um sich über die Mehrzahl dieser Antworten aufzuregen.

Typische Dinge, die mir aufgefallen sind:

1. Völlige Empathielosigkeit. Mädchen hat Kummer wegen ihres Freundes? "Ich an deiner Stelle würde ihn abschießen. Aber du musst es ja wissen." Suggerierung eines Rats, aber eigentlich nur Gleichgültigkeit und Manipulation.
1.1. wenn doch Empathie vorhanden, posten des umarmenden Bär-Smileys...dafuq?! Tröstende Worte hier erst später zu sehen, der Bär macht's ja erstmal.

2. Wenn man anonym postet, ist man per se der Teufel und muss sich immer rechtfertigen. In anderen Posts gehts dann aber ganz unanonym zur Sache, da wird schon mal eine Bilderserie der Hochzeit oder der eigenen Wohnung hochgeladen. Ist ja nicht so, dass man die Bilder nur sehen kann, wenn man bei Kleiderkreisel angemeldet ist.

3. Man lernt auch, dass Männer alle grundsätzlich scheiße sind und fremdgehen. Und sie keine Pornos gucken, wenn sie in einer Beziehung sind. Wieso auch? Sie haben doch die Freundin. Das wäre doch wie Fremdgehen. Ohgoatwhy.

4. Es gibt keine Meinungen, nur Tatsachen. Und wenn jemand anderer Meinung ist, ist er dumm und wird dementsprechend beleidigt. Einfach stilvoll.

5. Die Pille als Verhütungsmittel ist genauso schlimm wie Fleischverzehr.

6. Standarddiskussionen über solche Themen. Hasstiraden gegen diejenigen, die Größe-Gewichtsangaben posten. Darf man ja nicht, ne. Wer sich von diesen Maßen einschüchtern lässt, ist wohl selbst nicht mehr ganz okeeeee im Kopf. Naja, manche Männer wirken aber auch ziemlich verstört, wenn ich ihnen erzähle, dass ich Schuhgröße 37 habe.

7. Jeder weiß ganz genau, was Liebe ist. Und davon gibt es nur eine Definition. "Wenn er dich WIRKLICH lieben würde..." Verzerrte Realität sag ich nur.

27.02.2014

Wasdalos #2 Double-Creeps, Metal DiCaprio, Club Mate rauchen

1. Fremde Omas, die einen antippen, um zu bemerken, dass man eine Laufmasche hat. Ist ja nicht so, als ob ich die Strumpfhose trotz Laufmasche angezogen habe.

2. Kleine alte creepy Typen, die fragen, ob sie ein Bild von einem machen dürfen, weil man so sympathisch aussähe. "Landet auch nicht im Internet." nothxbye

 
3. Bestes Video des Monats. Meshuggah zusammen mit DiCaprio! Wer diese Band nicht mag, wird diese Musik abscheulich finden. :D 

4. Gibt es einen wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen Club Mate-Konsum, Vegetarismus und Rauchen? Besonders zwischen den letzten zweien?

5. Eine andere Bedeutung des Wortes "Teekanne" kennengelernt.

6. Scarlett Johansson macht Musik? Und dann noch so ein Indie-Melancho-Sound? Nicht schlecht.





20.02.2014

how to: be a fashion blogger

1. Besitze mindestens eine Ikea-Bettwäsche. Natürlich die mit den Blumen!

2. Habe einen Freund mit dem du, natürlich, sehr glücklich bist. Ohne Freund, keine Outfitbilder.

3. Übe ein paar unnatürliche Posen ein - die machen sich besonders gut auf Fotos.

4. Habe eine Spiegelreflexkamera mit diversen Objektiven.

5. Melde dich auf allen sozialen Netzwerken an, damit du Fremde an deinem Leben teil lassen kannst.

6. Lasse dich von vielen Marken sponsoren, von denen du selbst nie was kaufen würdest.(z.B. da zu teuer)

7. Habe keine politische Meinung und schreibe nicht über kontroverse Themen.

8. Paris oder London müssen deine Lieblingsstadt werden.

9. Mache so oft wie es geht große Shoppingtouren und belohne dich danach mit Starbucks und/oder Sushi.

10. Das Schicksal ist ein mieser Verräter ist das beste Buch, das du jemals gelesen hast.

31.01.2014

Wasdalos #1 McUnfit, Chinesisch, Linguistik ist Penis

1. Man könnte meinen, dass man nach zwei Jahren Fitnesstraining zumindest ein bisschen fit ist. Heute habe ich einen 30-minütigen Leinwandkurs gemacht und war unterdurchschnittlich schlecht.

2. Entweder ist der Winter nicht kalt genug oder ich ziehe mich immer warm genug an. Kieselsteine, die sich beim Laufen in die Stiefel einnisten, sind gemeingefährlich.

3. Wer die Weltherrschaft an sich reißen möchte, sollte Chinesisch lernen. Auch wenn ich keine Ambitionen in diese Richtung habe, lerne ich begeistert diese Sprache. Jetzt kann ich mir theoretisch ein "wunderschönes" Schriftzeichentattoo stechen lassen oder mich darüber amüsieren oder rätseln, was die Mitmenschen so auf ihrer Haut zur Schau stellen.


4. Quizduell? Quizduell! Ist allerdings nicht dafür gemacht, dass man sich gegenseitig an den Kopf haut, wie dumm man doch sei!


5. Edamame sind der (S)Hit! Schmecken göttlich.

6. Wenn man für die Uni lernen will und nach "corpora" googelt und auf Bildersuche geht...und dann mit Penissen bestraft wird.#justLinguisticthings


16.01.2014

Um 14 Uhr im Sexkino.

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Pünktlich zum Kinostart von Wolf of the Wall Street zog es mich ins Kino. Da dieser von mir schon langersehnt war, und ich neurotische Angst hatte, keine Karten mehr zu bekommen, habe ich mich in Studentenmanier dazu entschieden mal um 14 Uhr ins Kino zu gehen. Siehe da, wenig Leute und viele Einzelgänger. Gute Voraussetzungen für einen 3 stündigen Film!

Und ein Film, den man empfehlen kann. Die letzten zwei Filme von DiCaprio habe im Originalton gesehen und es waren auch die besten Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe: Django Unchained, The Great Gatsby und nun eben Wolf of Wall Street

Sehr viele Sexszenen und viele viele nackte Frauen. Wer also Lust auf einige komplett nackte Frauen auf der Leinwand hat und sich nicht ins Sexkino traut - dies ist die gesellschaftlich akzeptierte Variante es zu tun. Mit Freund, Familie oder Bekannten!
Der Film ist schwierig zu kategorisieren. Er ist ein Thriller, eine Tragikomödie, eine Liebesgeschichte und stellenweise gibt es extreme Actionmomente. Besonders lustig fand ich einige Stellen, die stark an Titanic erinnern.

Wer guckt ihn auch an? Wahrscheinlich die meisten von euch?


Deshalb gehe ich immer Donnerstag ins Kino.