15.10.2014

We're the Masters of the Uni(verse)

(dat bad and stolen pun)

Im Oktober fängt die Uni wieder an, hoorayyy. Ein guter Grund, um zusammenzufassen, was ich daran mag und was nicht. Ach ja. 
Und: ist Uni wirklich so sehr anders als die Schule? Schaut selbst.

Eine kleine Studienberatung:


1. Es wird vom "Akademischen Viertel" gesprochen. Es bedeutet, dass man 15 min nach anfängt, ergo 10:15, statt 10:00. Ich dachte vorher wirklich, dass das akademische Viertel ein Ort ist, wo vermehrt Studenten wohnen...

2. Vorlesungen machen nur einen kleinen Teil der Kurse aus. Es gibt daneben noch Seminare und Übungen. Früher dachte ich, dass man immer in einem riesen Hörsaal mit 200+ Leuten sitzt und sich berieseln lässt.

3. Gruppenbildung wie in der Schule gibt es fast gar nicht. Dadurch, dass man jedes Semester in andere Kurse kommt, lernt man viele neue Leute kennen und sieht nicht zwangsweise immer die gleichen Gesichter

4. Leider leider gibt es nach wie vor Referate, leider obligatorisch. 

5. #justGeisteswissenschaftlerthings 15 Seiten "wissenschaftliche" Hausarbeit schreiben geht klar. Hätte ich auch nicht gedacht, dass sowas möglich ist. 

6. ES GIBT KEINE UHREN IN DEN RÄUMEN. (Davon vergeht die Zeit auch nicht schneller.) Aber hey, zum Glück vertreiben sich viele eh die Zeit mit ihren Smartphones, dass man eh keine analoge Uhr braucht. 

7. Die Tafeln sind sauber. Schreibt ja eh niemand drauf.

8.  Wenn man keine Lust, einen Termin hat oder mal schnell in die Mensa gehen will, dann geht man einfach raus und in der Regel (!) sagt kein Prof etwas dazu. Manche rasten aber auch so aus, als hätten sie PMS UND Menopause  gleichzeitig?!?!

9. Rucksäcke sind auf dem Campus der Renner! Bevorzugt werden welche von Fjällraven. 

10. Unisex gibt es irgendwie nicht. Was für ein irreführendes Wort.


Und zuletzt: Uni macht am meisten Spaß, wenn Ferien sind. D: